Soziales Engagement

Geschäftsleitung der PROBAT Bau AG
 

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Sanierung Olympia Schwimmhalle München - PROBAT Bau AG erhält Auftrag

Die PROBAT Bau AG ist an den Umbaumaßnahmen der Olympia Schwimmhalle in München mit einem Auftragsvolumen von ca. 4 Mio. Euro beteiligt. Die aufwendigen und unter weitgehend laufendem Betrieb durchzuführenden Arbeiten, erstrecken sich über 2 Bauabschnitte und sollen voraussichtlich 2018 beendet werden.

 
München, Dachauer Straße

Im Rahmen von Bauwerksprüfungen und Sonderprüfungen am U-Bahnhof Westfriedhof mit Abstell- und P+R Anlage wurden Stahlbetonschäden an der Bausubstanz festgestellt.
Aufgrund der festgestellten statisch relevanten Querschnittsschwächung der Rahmeneckbewehrung und der anzunehmenden...

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Neuried, Am Haderner Winkel

Die PROBAT Bau AG wurde von der Gemeinde Neuried mit der Errichtung einer dreigeschossigen Mehrzweckhalle beauftragt.
Im Untergeschoss beherbergt das Gebäude unter anderem die Sportumkleidräume sowie die Sanitär- und Technikräume. Die zweigeschossige Halle erstreckt sich über das Erd-...

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Soziales Engagement

Wir fördern soziale Einrichtungen und Hilfsprojekte. Aus Überzeugung.

 
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Neubau einer Schule in LAOS
Laos Provinz Vientiane, District Hom, Ban Muang Long

Eine offizielle Karte, die „unser Dorf“ zeigt, gibt es nicht. Ja nicht einmal die Straße zum Dorf ist eingezeichnet. Kaum zu glauben! Wir sind doch gewohnt, ein jedes Haus per Google-Maps zu finden. Ban Muang Long, so heißt der Ort, liegt eigentlich nahe bei der Hauptstadt Vientiane. Nach 4 Stunden Fahrtzeit mit PKW gelangt man uber eine zunachst überfüllte Straße, spater staubig rote Piste zu unserem Dorf.

Von Fotos her kannte ich die Baustelle bereits. Die Dorfeinwohner mussten die Lohnleistung selber erbringen. Die Baumaterialien wurden gestellt. Die Fotos aus der Bauzeit zeigen dann auch Männer und Frauen – letztere sogar mit kleinen Kindern am Rücken – und Jugendliche beim Bau. Trotz, oder gerade wegen der einfachen Hilfsmittel, gebührt dem Geschick der Laoten großer Respekt.
Von der ersten Idee bis zur Einweihung der Schule gab es mehr und mehr Informationen zu dem bisher mir unbekannten Land Laos. Das erste Bild war ein romantisches, nahezu unberührtes Reiseziel, Hauptattraktion der Grenzfluss Mekong.

Ziemlich schnell wurde mir auch bewusst, welch unglaubliche Mengen an Bomben auf das Land wahrend des Vietnamkrieges fielen. Zwischen 1964 und 1973 wurden 2 Mio. Tonnen an Bomben abgeworfen. Blindgänger, vor allem die vielen Kleinstbomben (sogenannte Bombies), stellen nach wie vor ein Riesenproblem für das Land dar.
Maßgeblich für die Verwirklichung des Objektes war die Hilfe von Viktor Wlasenko, ein Architekt im Ruhestand. Er hat bereits mehrere Hilfsprojekte in Myamar initiiert und zur erfolgreichen Fertigstellung begleitet. Unsere Idee zu einem Projekt in Laos hat er begeistert aufgenommen, alle Kontakte hergestellt und vorab das von der GLAD vorgeschlagene Dorf besichtigt. GLAD ist eine Kurzform fur Deutsch-Laotische Gesellschaft. Chef ist hier Herr Hatsdong, ein quirliger Laote, den es nach mehreren Jahren in Berlin wieder zuruck nach Laos zog. Vorsitzender ist Wolfgang Schunke, ein sehr erfahrener Entwicklungshelfer, offiziell in Pension, jedoch über die GLAD weiter aktiv tatig. In dieser Konstellation gelang sehr sinnvoll, ohne Verluste, in das Hilfsprojekt zu investieren.

In Ban Moang Long ist unsere Schule das einzige Massivhaus. Die Wohnhauser sind kleine Holz-/Bambushäuschen. Die Bevölkerung ernährt sich einfach, viel von Wurzeln und vor allem auch Reis. Dieser wird als Trockenreis an Hängen angebaut. Die Gegend ist hier hügelig und dicht bewaldet. Ohne Info hätte ich das als Urwald bezeichnet. Tatsächlich sind viele Bereiche abgeholzt und mit Kautschuk-Plantagen überzogen. Hier wird für den chinesischen Markt produziert.
Am Tag der Einweihung kommen wir mit einstündiger Verspätung an. Das gesamte Dorf ist versammelt. Für uns „Prominente“ ist ein Podium im Vordachbereich der Schule aufgebaut. Für die Männer des Dorfes wurde ein Zelt mit den Schulbänken errichtet. Frauen und Kinder stehen seitlich. Der Vizegouverneur, der Minister für ethnische Angelegenheiten und die Abgeordnete der Provinz waren bereits anwesend, der deutsche Botschafter kam mit zwei Stunden Verspätung – er hatte sich verfahren.
Die GLAD und die Regierungsvertreter haben alles perfekt organisiert. Ein riesiges Einweihungsplakat hängt an der Wand und auch Mikro + Lautsprecher fehlten nicht.
Es folgten eine Reihe von Grußworten und Dankesreden. Meine Rede wurde simultan von Hatsdong übersetzt. Der Minister für ethnische Angelegenheiten war sogar mit einem iPad bewaffnet und griff spontan Inhalte meiner Rede auf. Er empfahl, den Einwohnern die Entwicklung des Dorfes selbst aktiv in die Hand zu nehmen.
Es folgten Tanzeinlagen von jungen Mädchen und Frauen in schicken ortsüblichen Trachten und anschließend eine sogenannte Basi-Zeremonie. Viktor hatte noch einen Kubikmeter Schulmaterial und Spielzeug besorgt. Wir erhielten selbst Geschenke, wie Flöten aus Bambus sowie ein selbst gebautes Musikinstrument, eine
Art zweisaitige Gitarre mit Streichbogen. Das beeindruckendste war die Aufregung und Freude in den Gesichtern aller.

Der Dorfälteste hatte mit Viktor gewettet, dass das nicht so schnell gehen wird. Ein Jahr nach erster Besichtigung war Einweihung und davor ist die Schule mit 5 Klassenzimmern schon 3 Monate in Betrieb.

Ich konnte abreisen mit dem guten Gefühl, dass in diesem, vom Krieg geplagten Entwicklungsland, die Hilfe bestens angelegt sei. Die Dorfbewohner gehören zu der ethnischen Gruppe der Hmong. Diese stand, oder steht teilweise noch, in Konflikt zur Regierung.
Die Schule hat 23.000 € gekostet. Die Lohnleistung erbrachten die Dorfbewohner. Die 5 Räume bieten Platz für über 150 Schüler. Probat hat sich hier mit 15.000 € beteiligt, weitere Spenden kamen von der Mirja-Sachs-Stiftung, Viktor Wlasenko und dem Lions Club Gmund.

Ohne die Mithilfe von Viktor Wlasenko wäre das Hilfsprojekt nicht entstanden.
Weiter gilt unser Dank vor allem der GLAD, hier Wolfgang Schunke und Hatsdong.

gez. Josef Rieger

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Handwerksschule Nairobi 2011
Ein Bauprojekt in Kenia für Studenten der Technischen Universität München in Kooperation mit der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology, Nairobi

Entwurfsstudio: Oktober 2010 - Februar 2011
Bauprojekt : August - September 2011

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Der deutsche Verein promoting Africa arbeitet mit seiner kenianischen Partnerorganisation Youth Support Kenya in Nairobi zusammen, um Kindern aus dem Slum
Mathare Hilfe im täglichen Leben zu leisten, ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen und damit eine Chance auf eine menschenwürdige Zukunft zu geben. Als bisher größtes gemeinsames Projekt ist im kommenden Jahr der Bau einer Handwerksschule geplant. Die neue Schule soll Jugendlichen aus dem Slum Mathare die Möglichkeit eröffnen, durch eine handwerkliche oder technische Zusatzausbildung einen Einstieg ins Berufsleben und damit in die finanzielle Unabhängigkeit zu finden. Bisher haben viele Jugendlichen aus dem Slum nach dem Ende der regulären Schulzeit nicht die Möglichkeit, eine weiterführende Ausbildung zu bekommen.
Im neuen Skills Centre werden fachpraktische Kurse von einheimischen und europäischen Lehrern angeboten. die Jugendlichen erhalten eine handwerkliche, technische oder landwirtschaftliche Ausbildung. Durch dieses zusatzliche Angebot soll versucht werden, eine Lücke im staatlichen Ausbildungssystem schließen.

Die Handwerksschule wird Jugendlichen eine Ausbildung bieten, die es ihnen ermöglicht sich selbstständig zu machen und ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Zusätzliche zu Werk- und Klassenräumen werden auf dem Schulgelände Unterkünfte und Sanitäreinrichtungen angeboten, damit die Schüler mit ihren Lehrern während der Ausbildung vor ort wohnen und arbeiten können. In der endgültigen Ausbaustufe wird die Schule sechs kombinierte Unterrichts- und Werkräume und einen großen Gemeinschaftsraum haben. Da das Klima vor Ort die Verlagerung der meisten Aktivitäten ins Freie erlaubt, besteht die Anlage zudem aus großzügigen Freibereichen, die sowohl als erweiterte Schulungsflächen als auch für Freizeitnutzung dienen. Um einen nachhaltigen Bau und Betrieb der Schule zu ermöglichen, werden die Gebäude in mehreren Bauabschnitten auf der Grundlage eines Masterplanes errichtet. Da das Gebäude sich in einem derzeit noch unerschlossenen Gebiet befindet, werden die Nutzung regenerativer Energiequellen ebenso wie Konzepte für das Abwassermanagement von entscheidender Bedeutung sein. Von dem Bauprojekt geht eine Vorbildwirkung für die bereits einsetzende Erschließung der ganzen Region aus.